🍵 Milky Oolong – der samtige Geheimtipp unter den Oolongs
Manche Tees muss man erklären. Milky Oolong nicht – der überzeugt schon beim ersten Schluck. Als wir ihn zum ersten Mal probiert haben, waren wir selbst überrascht: Diese sanfte, fast sahnige Note im Abgang, die an warme Milch mit einem Hauch Karamell erinnert – und das, obwohl kein Tropfen Milch im Blatt steckt.
Genau deshalb wollten wir ihn in unser Sortiment aufnehmen.
Woher kommt dieser Geschmack eigentlich?
Milky Oolong, auch unter dem Namen Jin Xuan bekannt, stammt ursprünglich aus Taiwan. Die Cremigkeit ist kein Zusatzstoff, sondern steckt in der Pflanze selbst – einer besonderen Teesorte, die in Kombination mit traditioneller, behutsamer Verarbeitung ihre buttrig-süßen Aromen von Natur aus entfaltet. Die Blätter werden nur leicht oxidiert und vorsichtig gerollt. Mehr braucht es nicht.
Wie schmeckt er?
Cremig, aber trotzdem frisch. Mild, aber keineswegs eintönig. Die erste Tasse erinnert an warme Sahne mit einer feinen Orchideen-Note, im Nachklang zeigt sich eine dezente Süße. Wer Oolong-Tees generell etwas herb oder komplex findet, bekommt mit Milky Oolong einen angenehm zugänglichen Einstieg in diese Teekategorie.
Zubereitung
Bei Oolong-Tees entscheidet die Wassertemperatur über viel:
- Wasser nicht kochend, sondern auf ca. 85–90 °C abkühlen lassen
- 3 g Tee auf 200 ml Wasser
- Erste Ziehzeit: 3–4 Minuten
Ein Tipp aus unserer eigenen Teeküche: Die Blätter lohnen sich für mehrere Aufgüsse. Bei jedem weiteren Mal die Ziehzeit etwas verlängern – das Aroma verändert sich dabei minimal, fast wie ein neuer Tee in derselben Tasse.
Für wen lohnt sich Milky Oolong?
Als ruhiger Begleiter am Nachmittag, als mildere Alternative zum Kaffee, oder einfach für eine kleine Pause zwischendurch. Wir hören besonders oft von Kund:innen, die neu in die Welt der Oolong-Tees einsteigen, dass Milky Oolong ihr Einstiegstee war – unaufdringlich genug, um niemanden zu überfordern, aber aromatisch genug, um Lust auf mehr zu machen.